Salzburg Biennale

Fahrt mit dem Zug am Freitag Nachmittag zur Biennale Salzburg: 3 Mal umsteigen, alles ohne Verspätung, dann in München gefühlte 2 km Fußmarsch bis zum Gleis 11 - dem letzten Bahnsteig ins benachbarte Österreich. Im Zug namens "Meridian" eine recht resolute Schaffnerin der österreichischen Verkehrsbetriebe, die im Vorbeirauschen erst einmal meine Notenmappe mit zahlreichen losen Blättern auf den Boden fegt und sich mit einem "Ups" revanchiert. Bei der Fahrkartenkontrolle kurz vor Freilassing fällt ihr Kommentar schon etwas wortreicher aus: "Nächstes Mal müssen Sie aber schon liebevoller mit Ihrer Fahrkarte umgehen." Bei jeder Reise lernst du dazu.

Sonst ?….

war ich an beiden Salzburg-Tagen von 9-24 Uhr in Proben oder Konzerten. Alles sehr dicht und intensiv , da wir einerseits mit dem ensemble die vorerst letzte Aufführung von "nicht ich" von Isabel Mundry und Jörg Weinöhl gegeben haben. Andererseits habe ich ein musiktheatralisches Soloprogramm gespielt mit Werken von Aperghis, Ronchetti, Blecharz und einer Uraufführung von So-Jeong Ahn.

Das hat nur geklappt, weil das Team an Mitarbeitern hinter der Bühne wirklich großartig war. Vielen Dank an alle helfenden Hände in der Organisation , den tollen Lichttechnikern (in der Kaverne vor allem Martin), den Stage-Betreuern, den Packern ( vor allem unserem Roadie Peter, der zwei Projekte gleichzeitig betreuen musste) und der künstlerischen Leiterin Heike Hoffmann einen großen Dank nicht nur für die Einladung. Salzburg ist mit den neuen Spielorten Arge, Kaverne und Republic wirklich erstaunlich bunt geworden - nicht mehr nur zur Festspielzeit.