KlasseArbeit

Klassen-Arbeit geht weiter! Junge Komponistinnen und Komponisten aus Linz und Cambridge

 

 

Die Klassen-Arbeit von Frühjar 2018 bis Frühjahr 2019 bringt Komponistinnen und Komponisten aus Österreich und Großbritannien zu uns:

Wir freuen uns sehr und begrüßen herzlich Kompositionsschüler und -schülerinnen von:

Univ. Prof. Carola Bauckholt, Anton Bruckner Privatuniversität Linz/Österreich
Jorge Gómez Elisondo, Roberta Lazo Valenzuela, Katharina Roth, Kristine Tjørgensen

Richard Causton, Reader in Composition, University of Cambridge/Großbritannien
Ben Graves, Joy Lisney, David Nunn, Joanna Ward

Der Blick von außen als "Advocatus Diaboli" kommt dieses Mal von Marton Illes.

Wir danken für die Unterstützung durch die Art Mentor Foundation und durch die Stiftung Baden-Württembergische Ensemble-Akademie Freiburg.

 

Die Musiker des ensemble recherche lehren im Rahmen befristeter Meisterkurse an deutschen und internationalen Musikhochschulen und geben Meisterklassen, angebunden an verschiedene Institutionen wie z.B. das Goethe-Institut. In diesen Projekten werden sowohl Instrumentalisten als auch Komponisten unterrichtet.

Die Nachfrage junger Komponisten und Komponistinnen ist groß, so dass das ensemble recherche ein eigenes Angebot für diese Berufsgruppe als Bestandteil der BWEAF (Baden-Württembergische Ensemble-Akademie Freiburg) eingerichtet hat.

Als besonders spannend erscheint uns in diesem Zusammenhang ein Vergleich ästhetischer Positionen, kompositorischer „Schulen“. Daran können die Kompositionsstudenten lernen, ihr musikalisches Denken zu verbalisieren und ihre Denk- und Arbeitsweise gegenüber anderen gegebenenfalls zu verteidigen. Dieser Punkt kann im Rahmen der universitären Ausbildung nur bedingt berücksichtigt werden, ist aber für die Zeit nach dem Studium enorm wichtig; letztendlich geht es darum, künstlerische Leiter von Ensembles und Orchestern wie Veranstalter über eigene Gedanken zu informieren und sie zu überzeugen.

In der Klassen-Arbeit treffen jeweils zwei Gruppen junger Komponisten mit ihren jeweiligen Lehrern aufeinander. Sie verbringen über ein Jahr verteilt drei Arbeitsphasen im Ensemblehaus Freiburg und entwickeln gemeinsam mit dem ensemble recherche neue Stücke. Für den Blick von außen sorgt ein weiterer Komponist oder eine Komponistin, die mit keiner der beiden Gruppen in Verbindung steht. Am Ende des Jahres ist eine Reihe neuer Stücke entstanden. Sie werden vom ensemble recherche uraufgeführt und auch in dessen Repertoire übernommen.